BCM funktioniert nur mit klar definierten Rollen und Verantwortlichkeiten. Dieser Artikel beschreibt alle wichtigen BCM-Rollen — vom BCM-Manager bis zum Krisenkommuikationsverantwortlichen.
Welche Kernrollen gibt es im BCM
BCM-Schlüsselrollen: BCM-Manager (Gesamtverantwortung, Programmsteuerung), Krisenstab/Crisis Management Team (Entscheidungen im Ernstfall, GF-Ebene), Business Continuity Koordinatoren je Abteilung, IT-Recovery-Team (technische Wiederherstellung), Kommunikationsverantwortlicher (intern/extern), Liaison Officer (Behörden, externe Partner). Alle Rollen schriftlich definieren mit Stellvertreter.
Was sind die Aufgaben des BCM-Managers
BCM-Manager verantwortet: Aufbau und Pflege des BCMS, Durchführung und Koordination von BIAs und Risikoanalysen, Entwicklung und Aktualisierung aller BCM-Pläne, Organisation und Durchführung von Tests und Übungen, Schulung und Sensibilisierung aller BCM-Rollen, Reporting an Geschäftsleitung, Koordination im Krisenfall, Nachbereitung von Vorfällen.
Wie ist ein Krisenstab zusammengesetzt
Krisenstab-Zusammensetzung: Vorsitz GF oder beauftragter Manager, IT-Leiter (technische Entscheidungen), BCM-Manager (Planung und Koordination), Kommunikationsverantwortlicher (Medien, Kunden), Rechtsberater (Meldepflichten, Haftung), HR-Vertreter (Personaleinsatz), Bereichsleiter betroffener Geschäftsbereiche, ggf. externer Krisenberater. Immer Stellvertreter benennen.
Was macht ein Business Continuity Koordinator
BC-Koordinator (je Abteilung): kennt kritische Prozesse der Abteilung, pflegt abteilungsspezifische BCPs, koordiniert Ressourcen im Notfall, ist Ansprechpartner für BCM-Manager, schult Mitarbeiter der Abteilung, nimmt an Tests teil. Zeitaufwand: ca. 5–10% einer Stelle. Idealerweise: erfahrene Fachkraft mit Prozesskenntnis, nicht nur die IT.
Wie stellt man BCM-Rollen-Kontinuität sicher
Rollenkontiuität: jede Rolle hat mindestens einen Stellvertreter, Stellvertreter sind gleich gut geschult wie Hauptverantwortliche, Kontaktlisten werden quartalsweise aktualisiert, Übergabeprozesse bei Personalwechsel definiert, BCM-Rollen im Onboarding kommuniziert, jährliche Überprüfung ob alle Rollen besetzt und Personen geschult sind.
✓ Checkliste: Welche Rollen gibt es im Business Continuity Management?
- Verantwortlichkeiten klar definiert
- Dokumentation vollständig und aktuell
- Risikoanalyse durchgeführt
- Maßnahmen priorisiert und umgesetzt
- Mitarbeiter geschult
- Regelmäßige Überprüfung geplant
- Management informiert und eingebunden
- Compliance-Anforderungen erfüllt
- Technische Maßnahmen implementiert
- Auditierbarkeit sichergestellt
Fazit
Welche Rollen gibt es im Business Continuity Management? ist für Unternehmen jeder Größe relevant. Professionelle Umsetzung schützt vor Risiken, erfüllt regulatorische Anforderungen und schafft Vertrauen. APASEC begleitet Sie von der ersten Analyse bis zur nachhaltigen Implementierung.
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Häufige Fragen (FAQ)
BCM-Schlüsselrollen: BCM-Manager (Gesamtverantwortung, Programmsteuerung), Krisenstab/Crisis Management Team (Entscheidungen im Ernstfall, GF-Ebene), Business Continuity Koordinatoren je Abteilung, IT-Recovery-Team (technische Wiederherstellung), Kommunikationsverantwortlicher (intern/extern), Liaison Officer (Behörden, externe Partner). Alle Rollen schriftlich definieren mit Stellvertreter.
BCM-Manager verantwortet: Aufbau und Pflege des BCMS, Durchführung und Koordination von BIAs und Risikoanalysen, Entwicklung und Aktualisierung aller BCM-Pläne, Organisation und Durchführung von Tests und Übungen, Schulung und Sensibilisierung aller BCM-Rollen, Reporting an Geschäftsleitung, Koordination im Krisenfall, Nachbereitung von Vorfällen.
Krisenstab-Zusammensetzung: Vorsitz GF oder beauftragter Manager, IT-Leiter (technische Entscheidungen), BCM-Manager (Planung und Koordination), Kommunikationsverantwortlicher (Medien, Kunden), Rechtsberater (Meldepflichten, Haftung), HR-Vertreter (Personaleinsatz), Bereichsleiter betroffener Geschäftsbereiche, ggf. externer Krisenberater. Immer Stellvertreter benennen.
BC-Koordinator (je Abteilung): kennt kritische Prozesse der Abteilung, pflegt abteilungsspezifische BCPs, koordiniert Ressourcen im Notfall, ist Ansprechpartner für BCM-Manager, schult Mitarbeiter der Abteilung, nimmt an Tests teil. Zeitaufwand: ca. 5–10% einer Stelle. Idealerweise: erfahrene Fachkraft mit Prozesskenntnis, nicht nur die IT.
Rollenkontiuität: jede Rolle hat mindestens einen Stellvertreter, Stellvertreter sind gleich gut geschult wie Hauptverantwortliche, Kontaktlisten werden quartalsweise aktualisiert, Übergabeprozesse bei Personalwechsel definiert, BCM-Rollen im Onboarding kommuniziert, jährliche Überprüfung ob alle Rollen besetzt und Personen geschult sind.